Plan B bitte! {Cappuccinocupcakes / Mandelmuffins}
Immer wenn es wichtig ist, dann haut es doch einfach nicht hin! Und gestern erwischte es mich mal wieder ganz derbe ganz kalt. Eisig kalt!
Ich hatte mein Versprechen gegeben für die Promotionsfeier einer Kollegin der besseren Hälfte etwas zu backen. Zum einen entschloß ich mich für Cappuccinocupcakes mit Baiserhaube, die ich neulich in der Zeitschrift „Cupcake Heaven“ entdeckt hatte. Des weiteren fiel die Wahl auf den Schoko-Toffee-Kuchen aus der „Lecker Christmas“, der mich schon seit einigen Tagen anlachte.
Sagen wir es mal so…
Die Cappuccinocupcakes werde ich euch hier vorstellen, den Kuchen verschieben wir und als Ersatz gibt es Mandelmuffins mit Buttercreme! Mein Plan B!
Ich kann bis jetzt nicht sagen, was mit dem Kuchen passierte. Der Teig war toll, der Kuchen sah wunderbar aus, als er in den Ofen wanderte und roch fantastisch, als ich ihn herausnahm. Und als er ausgekühlt war, nahm ich das Messer zur Hand, um ihn von innen zu betrachten und da passierte es. Er floß mir entgegen! Ich weiß, daß Schokokuchen am besten einen flüssigen Kern hat, aber der war doch etwas zu flüssig für meinen Geschmack. Wieso hatte ich nicht den Holzstäbchentest gemacht? Weil er doch soooo gut aussah!
Ich hatte also zwei Möglichkeiten. Entweder diese wunderbar nach Schokolade riechende Katastrophe mit Loch würde jetzt das Jenseits kennenlernen oder aber ich würde sie in die Springform stecken und ihr nochmal ordentlich einheizen. Ich entschied mich für Letzteres. Was hatte ich zu verlieren?!
Heute morgen war ich gerade dabei den Teig für meinen Plan B anzurühren, als die bessere Hälfte mir die Katastrophe unter die Nase hielt und fragte, was wir damit machen. Der Kuchen würde ja jetzt doch ganz gut aussehen, mal abgesehen vom Loch! 😉 Und somit nahm er ihn mit zur Arbeit und eine Stunde später erreichte mich eine Email, aus der ich einen kleinen Teil zitieren darf:
„Dein Unglückskuchen macht hier gerade viele Leute sehr glücklich. Es fallen Worte wie „perfekt“.“
Ich werde mein Glück in ein paar Tagen also nochmal versuchen! Heute erstmal für euch die beiden anderen Rezepte.
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Schnee bei 15°C! {Baiserhütchen}
Nein, ich denke mit Schnee brauchen wir in der nächsten Zeit nicht zu rechnen. Bei molligen 15°C ärger ich mich eher regelmäßig, wenn ich mit dem Nachwuchs durch die Stadt schiebe und wieder den dicken Wollpulli und den Mantel angezogen habe, weil die Jahreszeit es ja so vorgibt. Mein Nachwuchs zieht sich nicht ohne Grund die Mütze vom Kopf und versucht sie heimlich aus dem Kinderwagen zu werfen. Ständig rennen mir wildfremde Menschen hinterher, die wild mit unserer Babymütze wedeln! So, wo waren wir? Ah ja…Schnee!
Baiser erinnert mich immer an Schnee. So ganz kann ich mir nicht erklären warum?! Es ist nicht kalt und besteht auch nicht aus Wasser. Trotzdem ist die Ähnlichkeit im Aussehen da und am meisten ist es vermutlich diese Leichtigkeit. Kaum beißt man davon ab, ist es auch schon wieder weg. Genau, wie eine Schneeflocke, die einem auf die Hand fällt.
Die neue „Lecker Bakery“, die diesmal getarnt als „Lecker Christmas“ in den Zeitschriftenregalen liegt, nimmt ein Baiserrezept mit in die Parade der (Vor-)weihnachtsrezepte auf. Zurecht wie ich finde!
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Damals! {Spritzgebäck}
Spritzgebäck gehört für mich zur (Vor-)Weihnachtszeit, wie der Klenkes zur Kaiserstadt. (Oh ha, hier kann man sogar was lernen! 😉 ) Es ist nicht wegzudenken und deswegen war ich unglaublich glücklich, als ich vor ein paar Wochen eine kleine Eroberung machte. Und zwar erwarb ich ungeahnt einen Fleischwolf mit Spritzgebäckaufsatz.
Dieses Gebäck ist so simpel und schnell gemacht und schmeckt noch dazu unglaublich gut. Ich kenne kaum jemandem der ablehnt, wenn ich ihm die Dose mit den frischgebackenen Plätzchen unter die Nase halte. Und dabei hat fast jeder den gleichen Gedanken im Kopf. Der Gedanke an seine Kindheit. Als man in der nach Spritzgebäck duftenden Küche vor dem Ofen hockte und darauf wartete, daß die Plätzchen eine goldgelbe Farbe annehmen. Das hört sich jetzt schnulzig an, aber wenn wir ehrlich sind, dann war es wirklich so!
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Zu viele Zeichen! {Hafer-Schoko Plätzchen}
Heute Morgen fragte „Thewhitestcakealive“ auf Facebook, wer denn schon im Weihnachtsbackwahn stecken würde. Ich beantwortete diese Frage mit „Am Wochenende geht es weiter!“. Und im selben Moment fragte ich mich: „Wieso zum Teufel eigentlich erst am Wochenende?“
Als meine bessere Hälfte heute Nachmittag von der Arbeit nach Hause kam, flog mir als erstes die Frage entgegen: „Und? Was backst du heute?“ Zudem würde ich am Nachmittag babyfrei haben…Donnerstag ist Papa-Sohn-Babyschwimmen.
Zu viele Zeichen! Somit entschloß ich mich doch noch die Rührschüssel aus dem Schrank zu suchen und im Backbuch zu blättern. Meine Wahl fiel auf:
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Schwupp…1 Jahr vorbei! {Schokoladencupcake / Pistaziencupcake}
Gestern war es dann soweit…ich wurde von jetzt auf gleich ein Jahr älter! Natürlich waren auch ein paar Gäste eingeladen und die wollten 😉 / sollten natürlich auch verköstigt werden. Für meinen besonderen Tag hatte ich mir zweierlei Cupcakes ausgesucht. Zum einen, einen Schokoladencupcake mir Minzfrosting, zum anderen einen Pistaziencupcake mit Vanillefrosting. Natürlich folgen beide Rezepte in diesem Artikel!
Ich möchte euch auch nochmal darauf hinweisen, daß ich anläßlich meines Geburtstags ein kleines „Give away“ veranstalte, zu dem auch schon sehr viele schöne Geschichten eingegangen sind. Ihr könnt noch bis zum 20. November teilnehmen. Alles weitere dazu findet ihr hier.
Nun ja, ich darf auf jeden Fall behaupten, daß wir eine nette, kleine und schöne Feier hatten. So mag ich meinen Geburtstag! 🙂
Und Geschenke gab es natürlich auch… Darunter war eins, welches euch sehr zu Gute kommen wird. Dazu bald mehr…
Hier nun zunächst die Rezepte!
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Der Mensch ist ein Gewohnheitstier! {Anisplätzchen}
Ich bin wahrlich kein Fan von Anis oder Lakritz. Ich kann mich daran erinnern, daß ich nach der Geburt des Nachwuches ordentlich das Gesicht verzog, als mir die Krankenschwester als Alternative zum Wasser und für die bessere Milchbildung eine Tasse mit dampfendem Fenchel-Anis-Kümmel-Tee unter die Nase hielt. Aber was macht man nicht alles für sein Baby und so schüttete ich das Zeug literweise wochenlang in mich hinein. Und wieder einmal mußte ich feststellen: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Mir fehlte nach einiger Zeit sogar schon etwas, wenn ich nicht pünktlich meinen Tee bekam.
Jetzt in der (na gut, noch nicht ganz) Vorweihnachtszeit gehören Anisplätzchen mit zu den Klassikern und bislang habe ich sie immer nur für meine bessere Hälfte gebacken. Dieses Jahr probierte ich aber dann doch mal nach dem Backen und ich muß sagen: Die sind wirklich gut und Anis ist gar nicht so übel! Manchmal muß man alte Gewohnheiten vielleicht doch mal über Bord werfen.
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Es hat mich gepackt! {Baumkuchen Petit Fours}
Und zwar das Weihnachtsfieber. Gut, ich gebe zu, es hat schon länger zugeschlagen, aber ab jetzt kann ich es nicht mehr unterdrücken. Und wieso sollte ich auch? Die Spekulatius und die Dominosteine liegen (zugegebenermaßen sehr verfrüht) seit Anfang September in der Regalen der Geschäfte, die Weihnachtsdeko liegt seit kurzer Zeit im Regal daneben und die Kaiserstadt hatte es dieses Jahr auch besonders eilig. Die Weihnachtsbeleuchtung verzaubert seit ein paar Tagen die Stadt und als ich mit dem Nachwuchs heute am Dom vorbeischob, mußten wir schon die ersten Buden des Weihnachtsmarktes umkurven. Bald liegt wieder der Duft von gebrannten Mandeln, Zimt und frischgebackenen Waffeln in der Luft und dem möchte ich in nichts nachstehen und eröffne nun die Advents- und Weihnachtbäckerei. Außerdem nehme ich mit diesem Rezept an dieser wirklich tollen Aktion teil…
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Die Wiederbelebung der Schnittchen… {Fantakuchen}
Am Wochenende verschlug es uns mal wieder in meine alte Heimat zu meiner Mama. Unser Nachwuchs hat dort unzählige Fans und denen möchte man, während sie die Babyanimation übernehmen, natürlich auch etwas anbieten. Meine Mutter hatte die letzten Tage einiges um die Ohren und so mußte es etwas sein, was ich am Anreisetag „mal noch eben“ produzieren konnte. Unsere Wahl fiel auf die guten, alten Fantaschnitten. Ein Klassiker auf jeder Geburtstagsfeier, schnell gemacht und ich hatte fast vergessen, wie gut die sind!
Dem Wahnsinn so nahe! {Himbeer-Käsekuchen}
Diesen Kuchen habe ich mittlerweile dreimal gebacken und genau das ist das Problem. Ich war mir zu sicher und deshalb habe ich das Rezept nur noch mit einem halben Auge betrachtet. Hinzu kam noch, daß die Sterne im Kuchenuniversum in einer ungünstigen Konstellation standen. An diesem Tag klappte aber auch nichts so wie es sollte. Und das passiert ja meistens dann, wenn man Gäste erwartet und alles besonders gut sein soll.
Wie oft in meinem Leben habe ich schon Eier getrennt?! In dem Moment wünschte ich mir den Eiertrenner herbei, den ich neulich im Fernsehen in einer dieser Verkaufsshows gesehen hatte. Nein, ich gucke diese Shows nicht regelmäßig, aber man bleibt ja immer wieder mal dran hängen. Damals hatte ich mich noch gefragt, wer so einen Quatsch braucht. Ja ja…Hochmut kommt vor dem Fall!
Meine Küche sah aus, als ob eine Mehlbombe explodiert wäre und ich war schon ziemlich mit den Nerven runter, als der Biskuitboden aus dem Ofen kam. Kurzerhand entschloß ich mich dazu noch die Käsecreme anzurühren und die Himbeeren zum Auftauen in ein Sieb zu legen. Der Tag war für mich gelaufen!
Ausgeschlafen und mit neuem Mut betrat ich am nächsten Morgen meine Küche und staunte nicht schlecht, als ich sah, daß sich meine Käsecreme über Nacht in ein Käsegetränk verwandelt hatte. Meine gute Laune verschwand innerhalb von Sekunden und mein einziger Wunsch war es dieses Kuchenszenario zu beenden. Kurze Zeit später verschwand die Springform gefüllt mit Käsegetränk im Ofen. Nach einer Stunde nahm ich den Kuchen wieder hinaus und wollte ihn schon als gelungen bezeichnen, als mein Auge auf das Rezept fiel. „…Kuchen bei geöffneter Ofentür 30 Minuten ruhen lassen.“ Schwupps…verschwand die Springform wieder im Ofen. Pfeifend, die Augen Richtung Decke rollend, stand das Backunschuldslamm an den Kühlschrank gelehnt da und hatte die Hoffnung, daß der Kuchen diesen Fauxpas nicht mitbekommen hatte.
Und was muß ich euch nun mitteilen? Dieser Kuchen war besser als seine beiden Vorgänger. Die Creme war nicht so fest und der Biskuitboden hat sich nicht anmerken lassen, daß er ertränkt wurde. Hier nun aber für euch das Rezept, damit ihr es besser nachbacken könnt als ich!
Happy Birthday kleine Charlotte! {Mandelcupcakes}
So ganz weiß ich nicht, wie ich das schreiben soll, was ich gerne möchte und deswegen tippe ich mal frei aus dem Bauch raus.
Liebe Charlotte!
Vor einem Jahr kannten wir uns noch nicht. Du hattest gerade das Licht der Welt erblickt und deine Eltern zu den zwei glücklichsten Menschen der Welt gemacht. Niemand konnte ahnen, daß du meinem Nachwuchs, der damals noch in meinem Bauch turnte, den ersten Kuss aufdrücken würdest. Man konnte nicht wissen, daß du mir jedes Mal, wenn wir uns sehen ein breites Lächeln schenkst und wir deinen ersten (so wichtigen!) Geburtstag mit dir feiern dürfen. Doch das alles durften wir erleben und macht uns sehr stolz und glücklich. Natürlich wollte ich etwas zu deinem Ehrentag beisteuern und deswegen hab ich dir und deinen Gästen diese kleinen Küchlein gebacken:
Wir sagen „Danke“ für diesen tollen Tag und wer noch mehr über Charlottes Welt erfahren möchte, der darf sich gerne diesem Blog widmen:
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