Der Luxus des Backens… {Apfel-Szarlotka}
Wie häufig kommt es vor, daß im Leben das Einfachste auch das Beste ist? Wenn wir mal genau über diese Frage nachdenken, dann kommen wir zu folgender Antwort: Ständig!
Der Sonnenuntergang am Meer, das Lächeln eines Kindes, ein Glas Wein in Verbindung mit einem guten Gespräch oder in Ruhe ein gutes Buch lesen. Die kleinen und einfachen Dinge sind für mich der wahre Luxus des Lebens.
Genauso geht es mir häufig beim Backen. Klar habe ich Spaß und Freude daran eine wunderschöne Torte, bestehend aus mehreren Schichten und einer blendend aussehenden Dekoration zu zaubern. Aber wenn ich ehrlich bin, dann mag ich die Kuchen, die schnell gemacht sind und dazu noch fantastisch schmecken, noch ein bißchen mehr. Das ist der Luxus des Backens. Minimaler Zeitaufwand, maximaler Geschmack!
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Angstgegner… {Multivitamintorte}
Wie wir ja schon in einem meiner früheren Posts gelernt haben, stirbt der Hefepilz bei 42°C einen qualvollen Tod. Bis zu dem Zeitpunkt dieser Erkenntnis habe ich immer gedacht, daß ich meinem Hefeteig bei muckeligen 60°C hinter der Ofentür einen großen Gefallen tue, er sich da besonders wohl fühlt und sich wunderbar aufplustert. Dem ist wohl nicht so und ich wunderte mich stets, warum mein Hefeteig einfach faul in der Schüssel liegen blieb. Rätsel gelöst!
Gelatine ist, bzw. seit heute darf ich sagen war, mein zweiter Angstgegner. Entweder die Creme wurden nicht fest oder sie entwickelte eine bröckelige, ungenießbare Struktur, die garantiert nicht so gewollt war. Wie ihr also seht, ist die Dame hinter „Kuchenschlacht“ nicht unfehlbar. Von fliegenden Schüsseln, plötzlich durchdrehenden Rührstäben, Mehlwolken und Flecken an den Wänden möchte ich gar nicht erzählen! 😉
Aber es reizt mich ja immer wieder meine Angstgegner zu besiegen und so zog ich heute gegen die Gelatine in die Schlacht und stand zum Schluß als Sieger auf dem Feld. Einziges Problem ist, anders als bei der Hefe weiß ich beim besten Willen nicht, was ich diesmal richtig gemacht habe.
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Hallo Herr Feuerwehrmann… {Joghurt-Kokos Gugelhupf}
Ach herrje! Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir geht das Wetter ziemlich auf den Keks. Versteht mich nicht falsch! Ich LIEBE den Winter. Schnee ist normalerweise das Größte für mich und ich bin die Erste, die am Fenster steht und kreischt, wenn die ersten Flocken die Erde erreichen. Aber er darf sich nicht in diesem traurigen Matsch verwandeln, der plattgetreten und nahezu schwarz den Bürgersteig in eine Rutschbahn verwandelt. Momentan habe ich das Gefühl, daß in ganz Deutschland diese wunderbare weiße Pracht die Landschaften verschönert, nur in Aachen hat das Tauwetter eingesetzt. Heute sogar so massiv, daß Eisplatten von den Dächern der Häuser rutschten, die Autofahrer und Spaziergänger gefährdeten. Die Feuerwehr kam und der Nachwuchs und ich staunten nicht schlecht, als auf einmal ein fröhlich winkender Feuerwehrmann im vierten Stock durch unser Wohnzimmerfenster schaute. Kinderbücher und Spielzeugautos wurden ganz schnell fallen gelassen und der kleine Mann drückte sich die Nase am Fenster platt. Ok, so gesehen hat das Wetter natürlich auch etwas Gutes. Trotzdem bekam ich den Gedanken nicht aus dem Kopf, wenigstens auf dem Kuchenteller ein wenig den Sommer einläuten zu müssen. Und da kam mir das Rezept, das ich heute durch Zufall bei Pinterest entdeckte, natürlich durchaus recht.
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Größer, höher, schneller {New York Cheesecake}
Als ich 18 war, durfte ich das erste Mal den großen Teich überqueren. Will Smith sang damals beherzt im Radio „Welcome to Miami, buenvenidos a Miami!“ und ich setzte meinen Fuß, wie es der Zufall so will, am Miami International Airport zum ersten Mal auf amerikanischen Boden.
Von der leichten Übertreibung zu der die Amerikaner neigen hatte ich gehört, allerdings mußte ich feststellen, daß „größer, höher, schneller und weiter“ nicht einfach so dahingesagt ist. Die Häuser, die Autos, die Straßen, selbst die Einkaufswagen haben eine fantastische Dimension. Alles war nicht wirklich so, wie ich es aus meinem kleinen Heimatdorf gewohnt war. Ich war schwer beeindruckt, geplättet und ein bißchen hilflos in der großen, weiten Welt!
Auch mit den amerikanischen Delikatessen machte ich so meine Erfahrungen. Körnerbrot sucht man vergebens, double fat ist an der Tagesordnung. Die Packungen immer eine Nummer größer, als im europäischen Supermarkt. Und so läßt sich auch der Kuchen, den ich euch heute vorstelle nicht mit seinem deutschen Pendant vergleichen. In Deutschland mit Magerquark gebacken, in Übersee mit Doppelrahmfrischkäse angerührt.
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Was die Sesamstraße uns beibringt… {Himbeer-Schoko-Küchlein}
Hätt‘ ich dich heut‘ erwartet, hätt‘ ich Kuchen da…
Oftmals summe ich dieses Lied, gesungen von den Helden meiner Kindheit, vor mich hin, wenn ich mal wieder mit den Rührstäben bewaffnet in der Küche stehe und eine Mehlwolke produziere! Ernie und dem Krümelmonster war damals schon klar, daß es natürlich höflicher ist, auch unerwarteten Gästen etwas anbieten zu können. Gut, man darf natürlich als Gast in so einer Situation nicht zuviel verlangen. Wenn wir mal ganz ehrlich sind, dann darf man gar nichts verlangen und so war auch ich oftmals schon mit angelaufener Schokolade und abgelaufenen Keksen äußerst zufrieden. Dennoch war ich auch schon von Gastgebern verblüfft, die auf einmal ein Buffett aus dem Ärmel schüttelten, das seines Gleichen sucht.
Für mich habe ich, für solch eine Situation die Kuchen aus dem Glas entdeckt. Direkt in Weckgläsern gebacken halten sie mindestens zwei Wochen. Und wenn ich ganz ehrlich bin, so ist es auch immer gut zu wissen, einen Kuchen auf Vorrat zu haben, der meinen eigenen Magen spontan füllen kann!
Natürlich eignen sie sich auch als wundervolles Mitbringsel. Dadurch erspart man sich peinliche Minuten und einen, hektisch in allen Ecken suchenden Gastgeber. 😉
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Ich bin Prinzessin…und du? {Apfel-Walnuß Cupcakes}
Unglaubliche drei Jahre ist es nun her, seitdem meine Nichte geboren wurde. Die Nacht, in der ich nicht schlafen konnte, Däumchen drehte und auf den lang ersehnten Anruf wartete. Damals erblickte ein Minimensch das Licht der Welt, der sich bis heute zu einer kleinen, fantastischen Persönlichkeit entwickelt hat. Und bei ihr ist es, wie bei fast allen kleinen Mädchen…sie ist von Beruf Puppenmama und Prinzessin und sie liebt rosa und pink! Von der Kleidung über den Fahrradhelm bis zum Bobby Car, alles ist rosa! Selbst beim Nachtisch kommt man an dieser Farbe nicht vorbei, denn wenn man sie nach ihrer Lieblingseissorte fragt, so lautet die Antwort in 99,9% der Fälle „Erdbeereis“!
Ich hätte mich also niemals gewagt, die Cupcakedekoration ihrer Geburtstagsküchlein in einer anderen Farbe zu gestalten. Äpfel und Nüsse gehören zu ihren bevorzugten Hauptnahrungsmitteln und so entstanden diese Cupcakes:
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Ein kleines „Give away“ für euch…
Anstelle eines neuen Rezepts, möchte ich euch heute einladen an meinem „Give away“ teilzunehmen! Den Gewinn finde ich persönlich wunderbar und er würde mein Herz deutlich schneller schlagen lassen. Gesponsert, und ich möchte hier nochmal ganz lieb und laut „DANKE“ sagen, wurde er von „Casa di Falcone„!
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Aix la chapelle, Aken, Aachen {Streuselbrötchen}
Heute möchte ich euch ein wenig die Stadt vorstellen, in der ich nun schon seit ein paar Jahren lebe, die ich liebe und in der der Nachwuchs das Licht der Welt erblickte! Die Stadt, in der Kaiser Karl lebte und unzählige deutsche Könige gekrönt wurden. Im Grenzgebiet zu Belgien und den Niederlanden gelegen, beherbergt dieser wunderschöne Fleck Erde ein Weltkulturerbe, den CHIO, die RWTH und das teuerste Fußballstadion der dritten Liga!
Herzlich Willkommen in Aachen!
Ein Ausflug oder auch ein Wochenendtrip nach Aachen lohnen sich durchaus. Und es ist nicht nur die Geschichte, die diese Stadt so interessant macht, sondern auch die regionalen Spezialitäten. Die Printe ist wohl der bekannteste Exportschlager der Kaiserstadt, aber es läßt sich noch mehr an Leckereien aufspüren, wenn man einen Blick in die Bäckereien wirft. Hinter jeder Ladentheke ist auch der Reisfladen zuhause, der über die belgische Grenze nach Aachen getragen wurde. Dazu aber in einem späteren Post mehr. Heute möchte ich euch erst eine andere Spezialität vorstellen!
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Hamburg meine Perle… {Franzbrötchen}
Gebürtig aus dem Teutoburger Wald kommend, bin ich dem Norden nach Kilometern gesehen eh schon näher, als dem Süden. Und wenn ich mein Herz frage, so hat der Norden nicht nur kilometermäßig gewonnen. Es tut mir leid liebe Südländer, aber ich brauche den Horizont im Blick, das Meersalz in der Nase und die steife Brise! Und meine deutsche Lieblingsstadt ist und bleibt Hamburg. Ich war unzählige Male dort, liebe die Menschen und ihre Art, ich fühle mich in dieser Stadt einfach wohl. Noch hinzu kommt, daß eine Dame, die mir ganz besonders am Herzen liegt, vor ein paar Jahren ihre Koffer packte und sich mit Selbigen in der Metropole niederließ.
Wie jede Stadt, so hat auch Hamburg seine kulinarischen Spezialitäten zu bieten und eine habe ich heute gebacken.
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Zum guten Schluß… {Walnusskuchen}
Das ist er nun, der letzte Beitrag in diesem Jahr! Einem Jahr, das anstrengend und zugleich wunderschön war. Ein Jahr in dem soviel passiert ist und wir soviel erleben durften. Es ist das Jahr, in dem der Nachwuchs seinen ersten Geburtstag feierte, die ersten Zähnchen bekam und, man kann durchaus behaupten „last minute“, denn es passierte gestern, die Küche zum ersten Mal auf zwei Beinen durchquerte.
Ein Jahr in dem ich mehr Nächte durchgemacht habe, als in meiner „Sturm und Drang-Zeit“, ein Jahr in dem sich viele Liebe Menschen das Ja-Wort gegeben haben, ihr Leben grundlegend geändert, sich neu gefunden haben. Viele neue Menschen sind in mein Leben getreten, die ich nicht mehr missen möchte und zu guter Letzt hat natürlich noch dieser kleine Blog seinen Weg in die Welt des Internets gefunden.
Der Blog wäre aber nichts ohne seine Leser, die mich mit ihren Kommentaren und „Gefällt mir“ immer wieder erfreuen und mich somit bestätigen. Dafür möchte ich „Danke“ sagen und wünsche euch somit einen guten Rutsch in ein wunderschönes, mit vielen tollen Erlebnissen gefülltes, gesundes, spannendes und kuchenreiches Jahr 2013!
Zum guten Schluß möchte ich euch noch einen „kleinen“ Kuchen vorstellen:
4 Comments // Posted in: Zwergkuchen 18/20 cm











