Probieren geht über studieren! {Bienenstich Cupcakes}
Heute möchte ich euch eine kleine Leckerei vorstellen, die mich ganz besonders überzeugt hat und die ich bestimmt noch ganz oft backen werde. Und zwar ist es der kleine Bruder dieses Kuchens! *click*
Vor einiger Zeit fand ich das Rezept in der „Lecker Bakery“ und ich war sofort begeistert. Allerdings ließ mich auch eine Zutat zurückschrecken. Marshmallow Fluff! Quasi ein Schaumkuss ohne Waffel und Schokolade, komprimiert in einem Glas. Von den Amerikanern in Verbindung mit Erdnußbutter auf einem schlabberigem, weißen, ungetoastetem Toastbrot geliebt und verehrt. Für mich unsagbar süß und klebrig!
Dann sprang ich doch über meinen Schatten und erstand eines dieser Gläser bei einem großen Discounter und es sollte eine wahnsinnige Überraschung werden. Diese Cupcakes möchte ich euch wirklich ans Herz legen. Sie sind wahnsinnig lecker und haben nicht nur mich überzeugt. Auch wenn die Füllung, na sagen wir es mal so, sich etwas speziell anhört, so ist es wirklich allemal wert dieses Rezept auszuprobieren.
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Dr. Papa {Kirschcupcake}
Die letzten Wochen beherrschte ein Thema dauerhaft unser Leben. Die Promotion der besseren Hälfte. Irgendwann im Alter von 15 Jahren hatte er beschlossen, daß er irgendwann seinen Namen um das Kürzel „Dr.“ ergänzen möchte und das hatte zur Folge, daß er in den letzten Monaten an seiner Doktorarbeit bastelte und in den letzten Wochen für seine endgültige Prüfung lernte. Zwischendurch verzweifelte er am Prüfungssekretariat der hiesigen Universität, wirkte aufgrund dessen etwas unentspannt und lebte zwischenzeitlich in einer Parallelwelt, die mit dem normalen Leben eher nichts gemein hatte. Letztendlich aber wurde alles gut und nun ist er Titelträger und wir, der Nachwuchs und ich, sind sehr stolz auf unseren Dr. Papa!
Natürlich wird nach der Prüfung auch ein bißchen gefeiert. Dafür habe ich natürlich eine Kleinigkeit gebacken und einige von euch haben das Ergebnis schon auf Instagram oder Facebook bewundert. Die Vorlage für die Dekoration fand ich vor einigen Monaten auf Pinterest.
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Steckdose an Buddelkiste gesucht! {Aprikosen Double Crumble}
Wie ich bereits im letzten Post erwähnte, hat sich der Nachwuchs zu einem „Draußen-Kind“ entwickelt. Ich finde das wunderbar, allerdings habe ich so auch weniger Zeit diverse Kuchen in der Küche zu tüddeln, während sich der Zwerg mal ein paar Minuten mit der Tupperware, einem guten dickseitigem Buch oder seinem „Tätütata“ beschäftigt. Oder drücken wir es anders aus: Neben der Buddelkiste gibt es einfach keine Steckdose für meinen Backofen! Dabei würde mir soviel mehr einfallen, als dauerhaft dieser dröge „Sandkuchen“! Noch dazu muß ich zugeben, daß ich so langsam anscheinend doch älter werde. Die viele frische Luft und die ungewohnte Bewegung (ohne Kind rutscht, klettert und schaukelt man ja eher nicht jeden Tag) machen mich wirklich fertig und lassen mich kurz nachdem wir den Nachwuchs ins Bett gebracht haben oftmals selber im Land der Träume verschwinden. Somit fällt das abendliche Schwingen der Rührschüssel also auch häufig flach. Trotzdem kann und will ich auf frisch gebackenen Kuchen nicht verzichten. Ergo: Es muss schnell gehen und trotzdem lecker sein.
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Yippie, yeah, es ist Frühling! {Nuss-Nougat Muffins}
Endlich! Der Frühling ist eingetrudelt und hat zum Teil sommerliche Temperaturen mitgebracht. Über einige Rückfälle schweigen wir lieber! Der Nachwuchs ist froh, daß endlich nicht mehr eingepackt im Wintersack durch die Welt geschoben wird, sondern das er sich frei bewegen und im Park hinter den Enten herlaufen darf. Die Buddelhose, Eimer, Förmchen und Schaufel sind nun unsere ständigen Begleiter und der Spielplatz unser neues Zuhause. Immer häufiger kommt es vor, daß der kleine Mann plötzlich neben mir steht und mir seine Schuhe unter die Nase hält. Seine Art mir zu sagen: „Mama, ich will draußen spielen!“ Diese Aufforderung nehme ich natürlich gerne an, denn schließlich tut mir die frische Luft und die Bewegung auch gut. Aber frische Luft macht Mamas, die hinter ihren Zwergen hinterherjoggen, um ihnen beim Rutschen, Schaukeln und Klettern zu helfen, auch hungrig. Da darf man Frau sich doch eine kleine Köstlichkeit für unterwegs einpacken, oder? Es sollte einfach zu transportieren, schnell zu essen und natürlich lecker sein.
PAMK – Teil II {Snickerscookies}
Neben den Smarties aus dem ersten Teil, fielen mir auch die ganzen Schokoriegel ein, die zum großen Teil an Kindergeburtstagen eine große Rolle spielten. Beim Topfschlagen bekam man einen kleinen Mars-Riegel. In der Schatztruhe, die man am Ende der Schnitzeljagd fand, wartete ein MilkyWay. Es war eine Zeit in der aus Raider Twix wurde. Alles nicht unbedingt gesund und zahnfreundlich, aber Geburtstag war ja auch nicht jeden Tag.
Als ich mit dem Nachwuchs schwanger war, entwickelte ich eine große Vorliebe für den bekannten Erdnussriegel! Das blieb allerdings nicht ohne Folgen für mein Hüftgold. Naja, mittlerweile darf ich mit Stolz verkünden, daß ich wieder in die alten Hosen passe! 😉 Dieser Riegel wurde Grundlage für die zweite Leckerei meines PAMK-Pakets. Natürlich läßt er sich durch jeden anderen Schokoriegel ersetzen! Jeder nach seinem Geschmack!
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PAMK – Teil I {Piñatakeks}
Endlich komme ich dazu meinen ersten PAMK-Bericht für euch zu schreiben. Aufgrund viraler Angriffe auf das Immunsystem meiner Tauschpartnerin und das meinige hat sich unser kleiner Tausch leider verzögert. Das möge man uns nachsehen!
„Kindheitserinnerung“ war das Thema der diesmaligen PAMK-Runde. Und damit fing das Drama in meinem Kopf an. Verzweifelt dachte ich darüber nach, was mich im kulinarischen Bereich an meine Kindheit erinnerte. Ideen hatte ich einige, allerdings war das Hühnerfrikassee und der Wasserpudding der mit Eischnee durchzogen wird, den meine Oma immer für mich machte beim besten Willen nicht verschickbar und würde nach einer 2-tägigen Spazierfahrt mit dem großen gelben Auto quer durch Deutschland vermutlich in einer ominösen Konsistenz ankommen. Außerdem passt diese Erinnerung nicht wirklich zu „Kuchenschlacht“.
Diesem Problem hätte Oma Nr. 2 Abhilfe schaffen können, denn sie hat die besten Lebkuchen gebacken, die man sich vorstellen kann. Eine riesen Kiste wartete in der Weihnachtzeit auf mich und seit ein paar Jahren bin ich auch stolzer Besitzer des Rezepts. Aber Lebkuchen und Ostern?
Dann fiel mir noch die Schwarzsauer ein, die sie immer kochte und die ich als Kind mit Genuß verschlang. Aber auch das passte mal wieder nicht zu „Kuchenschlacht“ und irgendwie konnte ich diese Idee meiner Tauschpartnerin auch nicht zumuten. Schließlich bekam ich im Alter von 14 selber einen Ekelanfall, als man mir die Zutaten für mein Leibgericht verriet. Um es kurz zu machen, Schwarzsauer wird auch mit dem Wort „Blutsuppe“ beschrieben.
So, jetzt hätten wir den Ekelfaktor für heute geknackt. Seid ihr noch da? Lest ihr noch mit?
Ich hoffe doch, denn jetzt komme ich endlich zum ersten Teil meines PAMK-Pakets. Ich erinnerte mich plötzlich an kleine bunte Päckchen, gefüllt mit einem Inhalt, den ich, ein kleiner Monk war ich damals schon, immer erst nach Farben sortierte, bevor ich ihn in meinen Mund steckte. Eine zeitlang lag sogar das Gerücht in der Luft, die Farben hätten unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Damals wie heute schenke ich dieser Behauptung keinen Glauben. Es handelt sich bei meinem Gedanken um „viele, bunte“…Smarties! Dann fiel mir ein, daß ich bei der orangenen Maus und dem blauen Elefanten mal einen Bericht über eine Geburtstagspiñata gesehen hatte. Ein mexikanischer Brauch, der unserem Topfschlagen ein bißchen ähnelt. Eine mit Süßigkeiten gefüllte Pappmachéfigur wird aufgehängt. Den Kindern werden die Augen verbunden und abwechselnd darf jeder mit einem Stock auf die Piñata einschlagen, bis es Süßigkeiten regnet.
Und so war die Idee geboren meiner Tauschpartnerin einen Piñatakeks gefüllt mir Smarties zu backen.
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Ach ja! {Erdnußgugelhupf}
Früher war mehr Nüsschen, oder? Was ich damit meine? Wenn ich so an meine Kindheit denke, dann fällt mir ein Objekt ein, daß heutzutage aus fast jedem Haushalt verschwunden ist. Ich kenne jedenfalls keine Familie, bei der dieses Modestück noch abends auf dem Tisch vor dem Fernseher thront und auch auf diversen Partys würde man damit wohl nur noch ein müdes Lächeln ernten? Wenn ich es allerdings gleich aufschreibe, dürfte es bei einigen ein „Ach ja!“-Gefühl wachrufen. Na, wißt ihr wovon ich spreche?
Ein Relikt der 70er Jahre. Ein Urgestein zwischen Doppelkopfkarten, Rumbowle und Lord-Zigarettenpackung! Kein Polaroid-Foto auf dem nicht diese gläserne Schönheit abgebildet ist. Ja, damals…!
Und jetzt mal Hand aufs Herz! Na, wer hatte gerade dieses „Ach ja!“-Gefühl?
Um die Nüsschen zu ehren gibt es heute von mir einen Erdnuß-Gugelhupf!
Eckig oder rund? {Brownies}
Die Patentante des Nachwuchs war für zwei Tage zu Besuch. Ich kenne diese Dame seit nunmehr fast 30 Jahren und bin so ziemlich durch jedes „Dick und Dünn“ mit ihr gegangen, das man sich nur vorstellen kann. Zusammen haben wir uns die Barbies geteilt, die Grundschule besucht, die Bravo gelesen, uns gestritten und wieder versöhnt, haben einen über den Durst getrunken, den Führerschein gemacht, den Rücken gestärkt und waren sowohl in traurigen, als auch in freudigen Zeiten füreinander da. So ist es dann auch wohl nicht verwunderlich, daß wir das gleiche Hobby teilen. Backbücher wälzen, Teig naschen, von einer Kitchen Aid träumen und die Küche einmehlen.
Am Abend, als der Nachwuchs seelig schlief und die bessere Hälfte sich durch die bunte Fernsehwelt zappte, griffen wir also zu Rührstäben und Schüssel, um ein neues Rezept auszuprobieren. Mittlerweile ein Klassiker, der aufgrund fehlenden Backzubehörs eine neue Form bekam, aber dennoch wunderbar schmeckte!
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Ertappt! {Apfelkuchen mit Karamellkruste}
„An apple a day keeps the doctor away!“
Haha! Ihr hört mich laut lachen, denn diese Weisheit ist eine der unverschämtesten Lügen, die ich seit Langem gehört habe. Und ich kann das belegen! Im Hause „Kuchenschlacht“ werden Äpfel wöchentlich kiloweise vernichtet, ich möchte fast sagen sie werden inhaliert! Jedesmal, wenn ich einkaufen gehe, wandern diese rotbackigen, kleinen, wohlschmeckenden Früchte als erstes in den Einkaufswagen. Das „alte Land“ wird quasi von uns finanziert! Und jetzt das…
Ein Totalausfall der Familie Kuchenschlacht! Alle grippalen Viren die man sich nur vorstellen kann, haben sich um unseren Obstkorb versammelt und haben uns erfolgreich angegriffen, niedergestreckt und besiegt. Seit nunmehr Wochen liegt mindestens einer von uns frierend, bibbernd und schniefend auf dem Sofa. Vor gut einer Woche mußten wir uns das Sofa zu dritt teilen und die bessere Hälfte und ich schauten uns gegenseitig mitleidig und fragend an, wenn es darum ging, wer denn den nächsten Kamillentee kocht. Alle schreien, daß sie keinen Schnee mehr wollen, ich will keine Halsschmerzen mehr!!!
So, nun aber genug der Wehklagerei! Deswegen heute für euch ein sehr klassischer Kuchen. Gesund hält bzw. macht er einen, wie wir gerade gelernt haben nicht, aber er schmeckt dafür umso besser!
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Klein, aber oho! {Birnen-Gugl}
Gugl sind klein, süß, extrem lecker und DAS Mitbringsel! Und wer meint, ich hätte ein „e“ vergessen, der irrt und sollte sich mal hier umsehen *click*!
Chalwa Heigl hatte vor ein paar Jahren die Idee, den klassischen Gugelhupf zu schrumpfen und Muffin, Cupcake und Co. mit diesem kleinen Gebäck den Kampf anzusagen. Seitdem kann man den Gugl nicht nur im Onlineshop und in diversen Geschäften kaufen, sondern auch selber backen. Die Backform mit passendem Rezeptbuch macht das möglich. Letztes Jahr fand ich diese Form als Geschenk unterm Weihnachtsbaum und seitdem ist sie fester Bestandteil meines Backsortiments.
Vor ein paar Tagen stieß ich in der „Lecker Bakery“ auf ein Rezept für Birnengugelhupf. Nach dem schrumpfen der Zutaten fehlte das „e“ und somit gibt es heute für euch:










